Willkommen bei unserem großen Zahnpasta Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Zahnpasten. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Zahnpasta zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Zahnpasta kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Zahnpasta ist eine Paste oder ein Gel, welche zur Unterstützung der mechanischen Zahnreinigung eingesetzt wird. Zahncremes enthalten Putzkörper, Schaumbildner oder Geschmacksstoffe. Daneben sind auch Wirkstoffe enthalten, welche gegen Karies und Parodontitis vorbeugend eingesetzt werden können.
  • Die erste Zahnpasta der Welt wurde im Jahre 1907 von Dr. Ottomar Heinsius verkauft. Der Apotheke aus Dresden griff damit eine bereits Ende des 19. Jahrhunderts von der Firma Colgate entstandene Geschäftsidee auf.
  • In deutschen Haushalten werden jährlich 368 970 000 Euro in Zahnpasta investiert. Jeder Deutsche verbraucht pro Jahr etwa fünf Tuben davon.

Zahnpasta Test: Das Ranking

Platz 1: SNOWW WHITE – Kokosnuss Aktivkohle Zahnpasta

Weisse Zähne nach wenigen Anwendungen – Egal, ob durch Kaffee, Rotwein oder Zigaretten: Die Kokosnuss Aktivkohle Zahnpasta entfernt jegliche Verfärbungen bereits nach wenigen Anwendungen. Das bedeutet Zahnbleaching auf Basis natürlicher Aktivkohle.

Fluoridfrei – Dank innovativer Formel wird 100% auf Fluorid verzichtet – Dafür erwartet dich eine Zahnpasta mit hochwertiger Aktivkohle für die Zähne – Zahn Whitening auf die natürliche Art und Weise, für weiße Zähne.

Platz 2: MayBeau – Aktivkohle – Natürliche Zahnaufhellung 

Zahnaufhellung nach mehrfachem Gebrauch. Frischer Atem. Stärkung des Zahnschmelzes. Verbesserung der Zahnfleischgesundheit.

Aktivkohle hat die höchste Absorptionskapazität und entfernt Verunreinigungen.Zahnaufhellung,Stärkung des Zahnschmelzes, Verbesserung der Zahnfleischgesundheit und Erfrischung.

Platz 3: happybrush – vegane Zahncreme

Das superfrische Aktivgel der SuperMint mit natürlichem Minzöl und Xylitol bringt Deine Zähne zum Strahlen während sie Cerbamid und Zink zur perfekten Zahnpasta zur Entfernung von Zahnstein machen.

Wenn Du Kaugummis magst, wirst Du die SuperWhite Zahnpasta lieben, denn ihr Spearmint-Geschmack sorgt für superfrischen Atem und die Kieselsäure-Formel wirkt als natürlicher Zahnaufheller.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Zahnpasta kaufst

Die Zahnpflege besitzt einen hohen Stellenwert. Schließlich hinterlassen gepflegte und weiße Zähne einen positiven Eindruck bei unserem Gegenüber und gelten als Schönheitsideal.

Mindestens zweimal täglich sollten die Zähne geputzt werden. Mit welcher Zahnpasta dies am besten geschehen sollte und worauf es bei der Wahl der Zahncreme besonders ankommt, verraten wir dir im Folgenden.

Welche Zahnpasta brauche ich?

Wie schaut nun die ideale Zahnpasta aus? Nicht selten wird diese Frage überbewertet, denn letztlich kommt es auf eine regelmäßige Zahnpflege an. Eine Zahncreme kann dabei lediglich unterstützend wirken.

Die Zahnpasta sollte einen Rundumschutz für Zähne und Zahnfleisch bieten. Allgemein kann gesagt werden, dass du mit einer Zahnpasta gut versorgt bist, welche Fluorid enthält und eher feinere Putzkörper, welche die Oberfläche der Zähne nicht angreifen besitzt.

Bei richtiger Zahnpflege bleiben die Zähne länger weiß – auch ohne Bleaching. (Bildquelle: unsplash.comPhoto / Kyle Loftus)

Treten Probleme wie ein Rückgang des Zahnfleisches, sensible Zahnhälse oder eine erhöhte Karies Neigung auf, können spezielle Zahncremes eingesetzt werden. Die Auswahl sollte mit einem Zahnarzt besprochen werden.

Welche Inhaltsstoffe enthält eine empfehlenswerte Zahnpasta?

Die Fluoride bleiben der wichtigste Bestandteil jeder Zahnpasta. Diese Mineralsalze haben die Aufgabe, den Zahnschmelz zu schützen und widerstandsfähiger zu machen. Tenside sorgen dafür, dass sich beim Putzen Schaum bildet und sich der Belag besser von den Zähnen löst.

Mit den Putzkörpern werden Zahnbelag und Verfärbungen entfernt. Beachte dabei die Angaben bezüglich des RDA-Wert.

Zusätze wie Salbei oder Kamille können dafür sorgen, dass Bakterien zuverlässig entfernt werden und keine Entzündungen an Zähnen oder Zahnfleisch entstehen. Enthält die Zahnpasta Zink, verhindert sie zuverlässig Plaque und Zahnstein.

Enthält die Zahnpasta Fluorid?

Karies kann für die Zähne zu einer großen Gefahr werden. Für die gefürchteten Löcher in den Zähnen ist Plaque verantwortlich. Der mit der Nahrung aufgenommene Zucker, der an unseren Zähnen haftet, liefert den Plaque Bakterien die notwendigen Nährstoffe.

Enthält die Zahnpasta Fluorid, kann dagegen angekämpft werden. Fluorid versorgt die Zähne mit Mineralien und macht sie so weniger angreifbar gegenüber Schädigungen. Fluor besitzt zudem auch antimikrobielle Eigenschaften und kann Entzündungen hemmen.

Wenn du gezielt Karies vorbeugen möchtest, sind Zahnpasten mit Aminfluorid, Natriumfluorid oder Zinnfluorid besonders geeignet.

Gibt es auch glutenfreie Zahnpasten?

Wer auf eine glutenfreie Ernährung achten muss, sollte auch die Beipackzettel von Kosmetikprodukten nicht außer Acht lassen. Zahnpasten können einige Wirkstoffe aus Getreide enthalten, welche Personen mit einer Gluten-Intoleranz schaden könnten.

Bist du betroffen, meide Produkte mit Inhaltsstoffen wie dem aus Gerste gewonnenen Hordeum, Avena, was aus Hafer besteht oder dem aus Weizen gewonnenen Wirkstoff Triticum.

Sind meine Zähne empfindlich?

Reagieren deine Zähne, wenn sie mit Süßem, Kaltem oder Heißem in Kontakt kommen, sollten die empfindlichen Zähne geschont werden. Daher ist bei der Wahl der passenden Zahnpasta darauf zu achten, dass diese möglichst wenig Abrieb verursacht und folglich nur eine geringe Zahl an Putzkörpern enthält.

Freiliegende Zahnhälse oder Risse in den Zähnen sollten mit einer Zahnpasta mit geringem Abrieb geschont werden. Übrigens gilt die falsche Technik beim Zähneputzen als häufige Ursache für Beschwerden dieser Art.    

Wünsche ich mir weißere Zähne?

Verfärbungen an den Zähnen sind unattraktiv. Viele wünschen sich daher weißere Zähne. Zahncremes, welche Weißmacher enthalten, können hier mehr oder weniger hilfreich sein.

Für die Entfernung von Verfärbungen sorgen sogenannte Abrasivstoffe. Diese kleinen Putzkörper schmirgeln die Zähne ab. Der Vorgang ist mit Sandpapier zu vergleichen, welches, in unterschiedlicher Intensität, über die raue Oberfläche gleitet und diese glättet.

Die Erfolge dieser Weißmacher-Zahncremes sind eingeschränkt. Bei einigen Produkten lässt sich tatsächlich ein vermeintlicher Erfolg feststellen und die Zähne erscheinen weißer.

Dieser Erfolg ist allerdings nicht von langer Dauer. Der Wunsch nach weißen Zähnen ist nicht selten mit Zahnschäden verbunden, welche durch zu aggressive Putzkörper, welche die Zahnoberfläche regelrecht abschmirgeln entstehen.

Weißmacher-Zahncremes sind nur bei intaktem Zahnschmelz zu empfehlen.

Achte aber auch hier beim Kauf auf den RDA-Wert. Dieser sagt aus, wie grob die enthaltenen Schleifpartikel beschaffen sind. Häufig liegt der Wert bei 80 bis 90. Für die tägliche Anwendung sollte ein niedriger Wert von zirka 40 gewählt werden.

Kann Zahnpasta bei Mundgeruch helfen?

Mundgeruch besitzt eine Ursache. Meist sind Zahnstein oder Plaque für den schlechten Atem verantwortlich. Hierbei kannst du dir die antibakterielle Wirkung von Zahnpasten mit Fluorid oder Zink zu Nutze machen.

Besonders dem Partner gegenüber kann ein starker Mundgeruch sehr unangenehm sein. (Bildquelle: unsplash.com /  Lesly Juarez)

Sollte der Mundgeruch, trotz intensiver Mundhygiene nicht verschwinden, können körperliche Krankheiten dahinterstecken. Dies sollte von einem Arzt abgeklärt werden.  

Entscheidung: Welche Arten von Zahnpasta gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen vier verschiedenen Typen von Zahnpasta unterscheiden

  • Universal Zahnpasta
  • Zahnpasta für Kinder und Babys
  • Sensitiv Zahnpasta
  • Zahnpasta mit Weißmachern

Worum handelt es sich bei Universal Zahnpasta und worin liegen die Vor- und Nachteile von Universal Zahnpasta?

Normale Zähne ohne Auffälligkeiten sind mit einer Universal Zahnpasta rundum versorgt.

Die Wirkstoffe pflegen Zähne und Zahnfleisch, wirken Karies entgegen und enthalten häufig auch eine Frische-Funktion, ähnlich einem Mundwasser. Für die gezielte Kariesvorbeugung sollte Fluorid enthalten sein.  

Vorteile
  • Große Produktvielfalt
  • Rundumschutz für Zähne und Zahnfleisch
  • Mundwasser kann häufig eingespart werden
Nachteile
  • Große Unterschiede in Qualität und Preis
  • Nicht jede Zahnpasta enthält Fluorid
  • Kein gezielter Schutz für Zahnprobleme

Worum handelt es sich bei Zahnpasta für Kinder und Babys und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Diese Zahnpasten sind speziell für die erste gezielte Zahnpflege entwickelt worden. Die verschiedenen Produkte sind nach Altersgruppen aufgeteilt. Wichtig ist, die Kinder langsam an die Zahnpflege heranzuführen und nur wenig Zahncreme zu verwenden.

Auch für Kinder ist die richtige Zahnpasta unerlässlich. (Bildquelle: unsplash.com / S&B Vonlanthen)

Auch für Kinder sind bereits fluoridhaltige Zahnpasten zu empfehlen. Wichtig ist, die Kleinen bei der Mundhygiene zu beaufsichtigen, damit die Zahnpasta nicht verschluckt wird.

Vorteile
  • Mundhygiene von Beginn an sichergestellt
  • Milchgebiss wird vor Karies geschützt
  •  Große Produktauswahl, gestaffelt nach Altersklassen
Nachteile
  • Häufig mit Kaugummi- oder Fruchtgeschmack angeboten
  •  Verleitung zum Schlucken gegeben
  •  Beaufsichtigung notwendig

Worum handelt es sich bei Sensitiv Zahnpasta und worin liegen die Vor- und Nachteile von Sensitiv Zahnpasta?

Wer empfindliche Zähne hat, sollte auf Sensitiv Zahnpasta zurückgreifen. Liegen die Zahnhälse frei, werden die Zähne angreifbar für äußere Reize. Viele Universal Zahncremes und vorrangig Zahnpasten mit Weißmachern wären hierbei viel zu aggressiv und würden den Zahn weiter schädigen.

Eine sanfte Zahnpasta ist notwendig, um empfindliche Zähne richtig zu pflegen. Dabei sollte auch vermieden werden, beim Putzen zu stark aufzudrücken und eine zu harte Zahnbürste zu gebrauchen.

Vorteile
  • Sanfte Pflege für empfindliche Zähne
  • Enthalten häufig Fluorid
  •  Enthalten häufig weitere Wirkstoffe zur Stärkung des Zahnschmelzes
Nachteile
  • Die Preise liegen oftmals etwas höher
  •  Keine aufhellende Wirkung gegeben
  • Verfärbungen lassen sich meist nicht entfernen

Worum handelt es sich bei Zahnpasta mit Weißmachern und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Zahnpasten mit Weißmachern entfernen oberflächliche Verfärbungen an den Zähnen und lassen diese dadurch um einige Nuancen weißer erscheinen. Die Zähne werden gründlich gereinigt, allerdings nicht selten durch aggressive Putzkörper auch geschädigt.

Einige dieser Zahnpasten greifen auch auf den Farbstoff Blue Covarine zurück, welcher die Zähne kurzfristig optisch weißer wirken lässt. Derzeit in Mode gekommen sind schwarze Zahncremes, welche auf Aktivkohle basieren.

Dir stehen eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verfügung, um dein Lächeln aufzuhellen.

Vorteile
  • Zähne werden gründlich gereinigt
  •  Verfärbungen werden entfernt
  •  Zähne wirken meist um einige Nuancen
Nachteile
  • Aggressive Putzkörper können die Zähne schädigen
  •  Mikropartikel dürfen nicht geschluckt werden
  •  Effekt meist nicht von langer Dauer

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Zahnpasta vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Zahnpasta vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich eine bestimmte Zahnpasta für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Inhaltsstoffe
  • Fluoridgehalt
  • Abrieb
  • Anzahl der Schleifkörper
  • eigene Erwartungen

Inhaltsstoffe

Vor dem Kauf lohnt ein Blick auf die Inhaltsstoffe. Einige Inhaltsstoffe sollten in Zahnpasta enthalten sein. Damit sich die Zähne mechanisch gut reinigen lassen, sind Putzkörper notwendig. Diese gibt es in unterschiedlicher Form, basierend auf Schlämmkreide, Marmorpulver oder Silikatverbindungen.

Der RDA-Wert gibt an, in welcher Konzentration diese Abrieb-Partikel vorhanden sind. Wenn du empfindliche Zähne hast, achte auf einen niedrigen RDA-Wert.

Damit sich die Zahnpasta gut im Mundraum verteilt und die Nahrungsbestandteile von den Zähnen löst, sind Schaumbildner nötig. Damit die Reste des Zahnbelags gut ausgespült werden, kommen zusätzlich Netzmittel zum Einsatz.

Schaumbildner wirken antiviral und antibakteriell, können allerdings auch zu Reizungen führen oder Allergien auslösen. Ein häufiger Schaumbildner ist Natriumlaurylsulfat.   

Damit die Zahnpasta nach dem Öffnen nicht eintrocknet, werden Feuchthaltemittel gebraucht. Meist bedient man sich hier des Zuckeraustauschstoffes Sorbitol. Der Stoff ist zwar im Allgemeinen keine Gefahr für die Gesundheit, sollte aber nicht benutzt werden, wenn du von einer Sorbit- oder Fructose-Intoleranz betroffen bist.

Fluoridgehalt

Über die Bedeutung von Fluorid wurde bereits gesprochen. Hochwertige Zahncremes besitzen einen hohen Fluoridgehalt. Dies hat den Vorteil, dass die Zähne geschützt werden und Säuren und Bakterien ihnen weniger anhaben können.

Der Gehalt an Fluorid wird in “ppm” angegeben. Dieser Wert ist besonders wichtig, wenn du die passende Zahnpasta für Kinder auswählst. Der Fluoridgehalt sollte bei diesen speziellen Produkten möglichst niedrig dosiert sein.

Bei Kleinkindern sind zirka 500 ppm angemessen. Kinder bis zum 12. Lebensjahr sollten Zahnpasten mit einem Fluoridgehalt, der nicht über 1.450 ppm liegt erhalten.

Abrieb

Der Abrieb ist ebenfalls ein wichtiges Kaufkriterium. Sind deine Zähne besonders stark verfärbt und du bist starker Raucher oder trinkst häufig Kaffee oder Rotwein, kommt es mit der Zeit zu unschönen Verfärbungen, welche herkömmliche Universal Zahnpasten häufig nicht hinreichend bekämpfen.

Die Stärke des Abriebs richtet sich nach der Anzahl der enthaltenen Putzkörper. Gesunde Zähne sind gegen diesen Abrieb in der Regel nicht empfindlich. Personen mit empfindlichen Zähnen sollten auf die Hinweise auf der Verpackung achten oder mit dem Kauf einer Sensitiv Zahnpasta auf Nummer sicher gehen.

Anzahl der Schleifkörper

Schleifkörper, wie Kieselsäure oder Kreide, können die Zähne nachhaltig schädigen, besonders, wenn diese bereits angegriffen sind.

Dennoch kommt eine gute Zahnpasta nicht ohne Schleifkörper aus, wenn Ablagerungen zuverlässig entfernt werden sollen. Sind jedoch zu viele Schleifkörper enthalten, wird der Zahnschmelz angegriffen.

Aufschluss über die Anzahl der Schleifkörper gibt der RDA-Wert. Liegt dieser bei etwa 40 bis 50, ist die Zahnpasta auch für empfindliche Zähne geeignet. Auch Werte zwischen 60 und 80 sind für die Pflege gesunder Zähne durchaus vertretbar.

Bei Werten zwischen 150 bis 200 ist Vorsicht geboten. Diese Pasten versprechen zwar meist besonders weiße Zähne, können aber auch zur Schädigung der Zähne führen.  

Eigene Erwartungen

Nicht zuletzt sollte die Zahnpasta nach den Erwartungen ausgewählt werden, welche du an das Produkt stellst. Dabei solltest du dich nicht von den Versprechungen vieler Hersteller leiten lassen.

Strahlend weiße Zähne sind meist mit hohen RDA-Werten verbunden. Die Schädigung des Zahnschmelzes ist dabei meist wahrscheinlicher als nachhaltig weißere Zähne.

Einige Zahnpasten versprechen, die Zähne nicht nur zu säubern, sondern sie gleichzeitig mit einer Neuauflage Zahnschmelz zu versorgen. Für diese Behauptung gibt es bislang keine wissenschaftlichen Belege.

Günstige Zahnpasten können die Zähne in der Regel gut reinigen und sind damit völlig ausreichend. Bei besonderen Ansprüchen und speziellen Problemen mit Zähnen und Zahnfleisch sollte der Zahnarzt konsultiert werden.

Dieser kann geeignete Zahnpasten empfehlen und die gezielte Auswahl damit erleichtern helfen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Zahnpasta

Der Weg zu sauberen Zähnen

Vermutlich konnten wir bereits etwas Licht ins Dunkel bringen und dir die Auswahl der passenden Zahnpasta erleichtern. Eine gründliche Mundhygiene kommt nicht ohne Zahnpasta aus.

Dabei sollten die verschiedenen Produkte aber auch nicht überbewertet werden. Gesunde Zähne lassen sich mit einer herkömmlichen Zahnpasta in der Regel ausreichend versorgen und pflegen.

Erfahre wichtige Fakten auf einen Blick rund um das Thema Zahnpasta. (Bildquelle: unsplash.com / Icons8team)

Tägliches Zähneputzen, verbunden mit der richtigen Putztechnik, sorgt letztlich dafür, dass Schmutz und Ablagerungen entfernt werden und Karies keine Chance bekommt, deinen Zähnen zu schaden.

Welche Zahnpasta sollte in der Schwangerschaft verwendet werden?

Während der Schwangerschaft spielen die Hormone nicht selten verrückt. Dies zeigt sich auch an Veränderungen an den Zähnen und am Zahnfleisch.

Es kann vorkommen, dass die Zähne beim Putzen häufiger bluten und öfters Karies entsteht. Die Zahnpasta sollte in jedem Fall Fluorid enthalten, damit die Zähne mit Mineralien versorgt werden und der Zahnstein gehärtet wird.

Um die Zähne während der Schwangerschaft zusätzlich zu stärken, bieten sich Mundspülungen mit Fluorid oder spezielle Gele als Ergänzung zur täglichen Zahnpflege an.

Brauchen Kinder eine eigene Zahnpasta?

Dies ist in jedem Falle ratsam, denn die Universal Zahnpasten für Erwachsene besitzen meist einen hohen Fluorid-Anteil. Was für Erwachsene sinnvoll ist, um die Zähne zu pflegen und zu schützen, kann für Kinder sogar gefährlich werden.

Kinderzahnpastas enthalten nur geringe Mengen Fluorid. Eine Überdosierung kann zu weißen oder braunen Flecken auf den Zähnen oder gar zu einer Fluoridvergiftung führen. Pro Kilogramm Körpergewicht sollten nicht mehr als 0,07 Milligramm Fluorid aufgenommen werden.

Kinderzahnpastas enthalten kein Zink. In Universal Zahnpasten für Erwachsene wird Zink eingesetzt, um Zahnstein und Plaque zu bekämpfen. Wird Zink bei Kindern überdosiert, kann eine Schwächung des Immunsystems die Folge sein.

Mundpflege ganz ausgefallen – kuriose Zahnpasten

Meist sind Zahnpasten weiß oder besitzen rote und blaue Streifen. Voll im Trend liegen derzeit schwarze Zahncremes. Diese enthalten Aktivkohle, einen Wirkstoff, der besonders bei Durchfallerkrankungen zum Einsatz kommt und ein wirkungsvolles Gegengift darstellt.  

Aktivkohle besitzt eine besonders große Oberfläche und kann andere Moleküle an sich binden. Die Struktur kannst du dir wie einen Schwamm vorstellen. So können Bakterien im Mundraum gebunden werden.

Allerdings kann Aktivkohle nicht zwischen schädlichen und nützlichen Stoffen unterscheiden. Daher werden Zahnpasten dieser Art kritisch betrachtet. Wissenschaftliche Studien fehlen bislang.

Eine Neuheit auf dem Markt stellen auch Zahnpasten mit Vitaminanteil dar. Damit soll einem weit verbreiteten Mangel an Vitamin B12 vorgebeugt werden. Unser Körper kann das Cyanocobalamin genannte Vitamin nicht selbst bilden und die Aufnahme über die tägliche Ernährung ist notwendig.  

Ist das Vitamin in der Zahncreme enthalten, kann es, über die Mundschleimhaut aufgenommen, besonders effektiv verwertet werden. Studien haben bereits gezeigt, dass sich durch diesen “Vitaminschub” in der Zahnpasta der Vitamin-B12-Status im Körper tatsächlich erhöht.

Vitamin B12 Test 2019: Die besten Vitamin B12 Produkte im Vergleich

Zahnpasta ist ein alltäglicher Kosmetikartikel, kann aber auch zum reinen Luxus werden. Zahncremes mit Goldpartikeln werden antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften nachgesagt. Bis zu 100 Euro wirst du für eine Tube dieser edlen Mundpflege aufwenden müssen.

Entsprechende Studien müssen über einen längeren Zeitraum erfolgen und sind daher in den nächsten Jahren nicht zu erwarten.

Zahnpasta selber machen – geht das?

Wer seine eigene Zahnpasta herstellt, muss sich keine Gedanken um die Inhaltsstoffe machen. Aus einigen einfachen Zutaten lässt sich eine pflegende Zahncreme herstellen. Hierfür benötigst du Natron, Kokosöl, Stevia und ätherisches Minzöl.

Natron fungiert dabei als Schleifmittel und besitzt auch eine leicht aufhellende Wirkung. Die antibakteriellen Eigenschaften des Kokosöls wirken Karies verursachenden Bakterien entgegen. Stevia bringt Süße ohne Reue und das Minzöl sorgt für frischen Atem.

Zunächst wird das Kokosöl geschmolzen und mit drei Esslöffeln Natron vermischt. Etwa zehn bis zwölf Tropfen Minzöl werden zugegeben. Der Anteil an Stevia variiert, je nachdem wie süß du deine Zahnpasta magst. Nach Vermischen der Zutaten entsteht eine cremige Paste, welche sich, luftdicht verschlossen, über mehrere Wochen hält.

Zahnpasta nicht nur für die Zähne

Zahnpasta ist nicht nur ein unentbehrliches Hilfsmittel für die Mundhygiene, sondern auch als vielseitiges Hausmittel in aller Munde. So lässt sich lästiger Knoblauch- oder Fischgeruch an den Händen loswerden, indem diese mit Zahnpasta gewaschen werden.

Ist die CD zerkratzt, lässt sie sich nicht mehr wie gewohnt abspielen. Reibe die CD mit Zahnpasta ein und entferne die Rückstände mit einem weichen Tuch. Die CD müsste nun wie gewohnt laufen.

Beginnen lästige Insektenstiche zu jucken, hilft Zahnpasta, direkt auf den Stich aufgetragen. Auch Kalkablagerungen an Wasserhähnen können durch den Auftrag von Zahnpasta entfernt werden. Für den Auftrag kannst du eine ausgediente Zahnbürste verwenden.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/ratgeber/3410721-212-zahnpasta-was-eine-gute-zahncreme-ausmac.html

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Zahnpasta

[3] https://www.zentrum-der-gesundheit.de/zahnpasta-inhaltsstoffe-ia.html

[4] http://www.paradisi.de/Beauty_und_Pflege/Zahnpflege/Zahncreme/

[5] https://www.welt.de/gesundheit/article126009754/Woran-eine-gute-Zahnpasta-zu-erkennen-ist.html

[6] https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/zaehne/vorbeugung/fluorid-so-gefaehrlich-ist-der-stoff-in-der-zahnpasta-wirklich_id_5872918.html

Bildquelle: unsplash.com / Lesly Juarez

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