Willkommen bei unserem großen UV-Gel Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten UV-Gele. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste UV-Gel zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein UV-Gel kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • UV-Gele ermöglichen dir nicht nur das deine Fingernägel gepflegt wirken, sondern helfen sogar brüchige und weiche Nägel eine starke Stabilität zu verleihen.
  • Allgemein unterscheidet man zwischen 1-Phasen-Gel, Mehrphasensystem und Fiberglas
  • Du kannst mit UV-Gelen deine eigenen Nagel-Designs erstellen und sparst dir den Gang zum Nagelstudio

UV-Gel Test: Das Ranking

Platz 1: Sun Garden Nail UV-Fiberglas Gel

Das UV-Fiberglas 1-Phasen-UV Gel ist ein beliebtes UV-Gel zu einem durchschnittlichen Preis. Das UV-Gel beinhaltet alle drei Phasen in Einem. Das 1-Phasen Gel eignet sich perfekt für die Grundierung, den hervorragenden Aufbau einer Modellage und als Finishgel für absoluten Hochglanz.

Das klare Gel besitzt eine mittlere Viskosität und lässt sich leicht auftragen. Durch die neue Rezeptur entsteht laut Verkäufer keine Wärmeentwicklung. Deshalb muss man sich auch keine Sorgen machen, dass der Nagel verbrennt. Durch seine unverwechselbare Stabilität und Haltbarkeit ist dieses Modell beliebt bei seinen Kunden.

Platz 2: RM Beautynails 3er UV Gel Set

Das 3er UV-Gel Set beinhaltet das Haft,- Aufbau,- Versiegelungs-UV-Gel zu je 15 ml. Durch das Glanzgel verleiht es nach dem Aushärten einen schönen Glanz und schützt auch die Modellage.

Durch die leichte Verarbeitung und dem tollen Finish wissen die Käufer das Produkt zu schätzen. Das UV-Gel überzeugt auch mit seinem natürlichen Erscheinungsbild, welches sich kaum von Naturnägeln unterscheidet.

Platz 3: NAILFUN 3in1 Allround Gel

Das Allround Gel ist in diversen Größen erhältlich und zudem in Deutschland hergestellt. Das Gel ist selbstglättend, dickviskos und für alle Schichten geeignet. Auch Allergiker können dieses Produkt verwenden, da es säurearm ist.

Das Allround Gel wird von Kunden gelobt, aufgrund seiner Verarbeitung, da es nicht in den Rand läuft. Auch dieses Gel kann in jeder Schicht verwendet werden und die Schritte laufen gleich wie im Mehrphasensysten.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein UV-Gel kaufst

Ist UV-Gel für jeden Nagel geeignet?

Das UV-Gel kann jeder auftragen. Es bringt viele Vorteile mit sich und ist für viele Menschen nicht mehr wegzudenken.

Grundsätzlich solltest du, bevor du UV-Gel aufbringen willst, eine Nagelanalyse durchführen, da nicht jeder Nagel gleich behandelt wird.

UV-Gele lassen die Fingernägel gepflegt aussehen und du kannst nach deinen eigenen Vorlieben das Gel kreieren. (Bildquelle: unsplash.com / Element5 Digital)

Ist dein Nagel schön und optimal steht nichts im Wege, UV-Gel aufzutragen, doch ist dein Nagel flach, stark gewölbt, brüchig oder bist du ein Nagelbeißer, dann spricht man von Problem-Nägel.

Falls du Problem-Nägel hast, solltest achtgeben und es nicht unterschätzen, da sie nicht gleich behandelt werden wie normale Nägel. Durch die ständige Entwicklung des Gels gibt es auch eine Lösung für Problem-Nägel, sowie für Allergiker oder Nagelbeißer.

Im UV-Gel sind Inhaltsstoffe, auf denen ein Mensch allergisch reagieren kann. Da dies kein Einzelfall ist, sind Gele entwickelt worden, die speziell für Allergiker geeignet sind.

Wie oben erwähnt gibt es verschiedene Arten von Problemnägeln und je nach Art müssen diese anders behandelt werden.

Wenn es sich um einen weichen, bröckligen Naturnagel handelt, dann sollte mit einem weniger elastischen Gel gearbeitet werden. Das elastische Gel wird nicht den nötigen Halt geben, daher sollte man ein Nagelgel wählen, welches robust nach der Aushärtung ist, den brüchigen Nagel festhält und die erforderliche Stärke verleiht.

Jedoch gilt das Umgekehrte bei einem harten und wenig bröckligen Naturnagel. Hier solltest du ein elastisches Gel benutzen, sonst würde die Modellage zu viel Spannung bekommen und somit würden sich Liftings bilden.

Solltest du jedoch komplett auf UV-Gel verzichten wollen, so lohnt es sich, einen Nagelhärter zu benutzen.

Du solltest darauf achten, dass der Nagel auch gesund ist und keinen Pilz oder Infektionen aufweist, da es sonst schlimmer werden könnte. Am besten ist es, dass du die Krankheiten davor therapiert und dann mit reinem Gewissen auch das UV-Gel auftragen kannst.

Wie trage ich UV-Gel auf?

Grundsätzlich besteht keine Schwierigkeit, UV-Gel auf einen Nagel aufzutragen. Es ist mehr oder weniger wichtig, für welchen Zweck du das UV-Gel verwendest. Willst du das UV-Gel für eine Naturnagelverstärkung benutzen oder möchtest du die eigenen Nägel mithilfe des UV-Gels verlängern?

Bevor du anfängst, solltest du die Hilfsmittel vorbereiten und die unten ernannten Schritte sorgfältig durch gehen.

1. Schritt: Das Wichtigste beim Auftragen des UV-Gels ist die Vorbereitung des eigenen Nagels, da du sonst keine effizienten Ergebnisse erzielen kannst.

Als Erstes desinfizierst du deine Hand, anschließend schiebst die Nagelhaut mittels Holzstäbchen zurück und entfernst diese. Nachfolgend raust du das Nagelbett mit einem weichen Buffer leicht an, damit sie nicht mehr glänzt.

Zuletzt noch mit dem Pinsel den Staub entfernen und einen Primer dünn auf das Nagelbett auftragen und diesen 30 Sekunden trocknen lassen. Durch eine gründliche Abreinigung und Entfettung des Naturnagels wird die optimale Haltbarkeit des UV-Gels erreicht.

Für diesen Schritt eignet sich ein Nagelpfelgeset, da es oft Pinsel, Pfeile und Buffer bereits enthält.

2. Schritt: Nachdem der eigene Nagel bereit ist, folgt die Modellage. Eine Modellage besteht aus mindestens drei Schichten: der Haftschicht, Aufbauschicht und der Versieglungsschicht. Für jede einzelne Schicht gibt es drei separate Gele oder das 3in1 Gele, welches für alle drei Schichten geeignet ist.

3. Schritt: Als Erstes trägst du das Haftgel dünn auf und lässt es unter der UV-Lampe aushärten. Wenn French oder Nailart gewünscht ist, solltest du eine dünne Schicht Aufbaugel auftragen, aushärten lassen und dann den Nagel in die gewünschte Form bringen.

4. Schritt: Des Weiteren wird der Nagel mit dem Aufbaugel aufgebaut. Mit dem Pinsel platzierst du das Gel auf die Mitte des Nagels und verteilst es in kleinen Bewegungen Richtung Nagelhaut.

Dabei solltest du darauf achten, dass das Gel nicht an die Nagelwände oder in die Nagelhautzone läuft, falls doch, solltest du es sofort mit Holzstäbchen entfernen. Auch hier das Gel unter der UV-Lampe aushärten lassen. Ist das Gel trocken, solltest du die Schwitzschicht mit Zellette  und Cleaner abnehmen.

5. Schritt: Im letzten Schritt werden die Gelnägel in die gewünschte Form gefeilt. Anschließend beseitigst du mit einem Buffer die möglichen Feilspuren und andere Unebenheiten.

Zuletzt trägst du das Versieglungsgel auf und lässt es länger aushärten, damit das UV-Gel auch schön glänzt, die Schwitzschicht mit Cleaner abnehmen und mit einem Nagelöl auf den Nagel auftragen und einmassieren.

Damit du dir auch bildlich besser vorstellen kannst, haben wir für dich ein passendes Video mit einer Anleitung zum Auftragen von UV-Gelen herausgesucht.

Muss man UV-Gel mit einer LED-Lampe härten?

Ja! Wird bei einer Modellage UV-Gel verwendet, muss der Nagel in ein Lichthärtungsgerät gehalten werden, damit er richtig aushärtet.

Mit dem Lichthärtungsgerät und die mit dem Licht abgegebene Strahlung soll das UV-Gel trocknen und aushärten, sodass es kräftig ist und seine volle Wirkung entfalten kann. In der Regel reicht es, wenn das UV-Gel nur zwei Minuten innerhalb eines Lichthärtungsgerätes ausgehärtet wird.

Es gibt verschiedene Arten von Lichtungsgeräten wie ein klassisches Tunnelgerät, LED-Gerät oder CCFL-Gerät, jedoch erfüllen alle die gleichen Zwecke und das Prinzip zur Aushärtung des UV-Gels ist bei allen exakt dasselbe.

Du solltest aber darauf achten, dass Gele, die nur für die herkömmliche Aushärtung in einem UV-Gerät bestimmt sind, nicht im LED-Gerät aushärten. Andersrum jedoch härten LED-Gele auch in herkömmlichen UV-Geräten aus.

Was kostet ein UV-Gel?

Zwischen den verschiedenen UV-Gelen gibt es eine Preisspanne. Je nach Qualität und Füllmenge variieren die Preise der Gele. Die Spanne liegt bei 5€ bis 40€. Wenn du auf gepflegte Hände sehr viel Wert legst und dabei deine eigenen Nägel auch nicht beschädigen willst, ist der Preis für das UV-Gel angemessen.

Typ Preisspanne
1-Phasen-Gel 5-35€
Mehrphasengel 5-30€
Fiberglas 5-40€

Je nach Art der UV-Gelen unterscheiden sich auch die Preise. Die genauere Erklärung der verschiedenen Typen wird im Kapitel „Entscheidung: Welche Arten von UV-Gel gibt es und welche ist die richtige für dich?“ näher erklärt. Die Preise unterscheiden sich auch unter den verschiedenen Hersteller. Dabei ist zu beachten, dass man bei den Mehrphasengelen alle Gele separat kaufen muss.

Das Fiberglas ist das teuerste Gel. Einerseits weil es das neueste ist, anderseits ist es auch extra für Problem-Nägel geeignet.

Wo kann ich UV-Gel kaufen?

UV-Gele kannst du in Kaufhäusern, Drogeriemärkten und auch in vielen Online-Shops finden. Den Recherchen zufolge werden über diese Onlineshops die meisten UV-Gele verkauft:

  • Amazaon.de
  • Ebay.de
  • Abc-Nailstore.de
  • Justnails.de

Alle vorgestellten Gele sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shop versehen.

Welche Alternativen gibt es zu einem UV-Gel?

UV-Gele bestehen aus vielen unterschiedlichen Materialien. Jeder der Modelle bringt seine eigenen Vor- und Nachteile mit sich. Im folgenden Abschnitt werden wir dir eine kurze Übersicht über die Alternativen zu UV-Gele geben.

Typ Beschreibung
Acryl Das Acryl besteht aus einem Pulver und einer Flüssigkeit. Dieses Gemisch wird auf den Nagel aufgetragen. Mit dem Acryl können die Nägel sehr dünn modelliert werden und erzeugt somit einen natürlichen Look.
Shellac Es besteht aus drei Schichten: Basecoat, Farbschicht und versiegelnder Topcoat. Die Schichten werden hintereinander aufgetragen und müssen auch anschließend unter einer LED-Lampe aushärten. Der Shellac eignet sich für Menschen, die nur für eine kurze Zeit Gel tragen wollen.
Polyacryl-Gel Polyacryl Gel ist das neue Modellage System, welches die besten Eigenschaften von UV-Gel und Acryl in einem einzigen Produkt vereint.

Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass alle den gleichen Zweck erfüllen. Dennoch scheint das UV-Gel den anderen in vielen Kriterien überlegen zu sein, da das UV-Gel von jedem Nageltyp getragen werden kann.

Entscheidung: Welche Arten von UV-Gel gibt es und welche ist die richtige für dich?

Bevor du dir UV-Gel kaufst, solltest du die verschiedenen Alternativen in Betracht ziehen. Somit kannst du auch vergleichen, welches das richtige für dich ist:

  • 1-Phasen UV-Gel
  • Mehrphasensystem
  • Fiberglas UV- Gel

Alle Alternativen bringen jeweils Vor- und Nachteile mit sich. Bei der Entscheidung kommt es darauf an, was du mit dem UV-Gel erzielen willst und welches UV-Gel du bevorzugst. Durch den folgenden Abschnitt möchten wir dir die Entscheidung erleichtern.

Was ist ein 1-Phasen UV-Gel und was sind die Vorteile und Nachteile?

Gelnägel werden in drei Schichten aufgetragen, das große Plus dabei ist, dass dieses 1-Phasen Gel die Grundier-, Aufbau- und Versiegelungsgel ersetzt. Das bedeutet, dass du nur dieses eine Gel für alle Gelschichten bei der Modellage benötigst.

Der Ablauf der Modellage bleibt dabei unverändert, nachdem der eigene Nagel vorbereitet ist, wird das Phasengel aufgetragen. Dabei ist das Haftmittel im Gel schon eingearbeitet. Das Gel zieht sich per Honigeffekt selbstständig glatt, dadurch wird die Feilarbeit gekürzt.

Es ist auch ein Vergilbungsschutz integriert, somit bleiben die Nägel mehrere Wochen makellos, lang und glänzend. Auch im Hochsommer oder im Solarium zeigt dieses Gel keinerlei Vergilbung.

Natürlich kann auch der Fall auftreten, dass das Gel bei Problem-Nägeln nicht so gut haftet, weil es einerseits nicht intensiv genug ist wie das Haftgel alleine und andererseits kein spezielles Gel für Problem-Nägel ist.

Vorteile
  • Eignet sich für Naturnagelverstärkung und Nagelverlängerung
  •  Durch Honigeffekt zieht es sich selbständig glatt
  •  Toller Eigenglanz und Vergilbungsschutz
  •  Öffnen und Schließen von mehreren Tuben entfällt
Nachteile
  • Nicht jede Eigenschaft intensiv vorhanden
  •  Haftet eventuell nicht sehr gut

Was zeichnet ein Mehrphasensystem aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Das Mehrphasensystem, auch 3-Phasen-Gel genannt, besteht aus drei Stufen:

  1. Grundier-/ Haftgel
  2. Aufbaugel
  3. Versieglungsgel

All diese Schichten erfüllen seinen eigenen Zweck und jeder diese Gele wurde speziell für seinen Einsatzbereich entwickelt. Das 3-Phasen-Gel ist transparent und kommt für zahlreiche Looks infrage. Wie bereits erwähnt, muss jede Schicht unter UV oder LED Licht aushärten lassen.

Das Grundiergel besitzt eine dünne Viskosität und sorgt für eine gute Haftung am Naturnagel.

Im Gegensatz dazu hat das Aufbaugel eine dickviskose Konsistenz und eignet sich dazu, den Nagel zu modellieren, sowie Rillen und Unebenheiten aufzuheben.

Mit dem Versieglungsgel wird die Modellage abgeschlossen, diese wird als letzte Schicht aufgetragen und sorgt für einen besonderen Glanz.

Die Gele lassen sich aufgrund ihrer Konsistenz perfekt auftragen und bieten eine exzellente Haftung. Durch die ideale Haftung hilft das Grundiergel dabei, dass es bei Problem-Nägeln zu keinem Liftings kommt.

Vorteile
  • Lange Haltbarkeit
  • Für Problem-Nägel sehr gut geeignet
  •  Leichte Verarbeitung
  •  Kein Zusammenziehen
Nachteile
  • Kostet mehr als das 1-Phasen Gel
  •  Schwer entfernbar

Was ist ein Fiberglas-Gel und was sind die Vorteile und Nachteile?

Das Fiberglas Gel ist eine selbstklebende Gewebestreifen, mit denen man eine Naturnagelverstärkung modellieren kann. Es hat eine sehr gute Hafteigenschaft, da es aufgrund der kleinen Fiberglaspartikeln eine ideale Stabilität hat.

Grundsätzlich wird das Fiberglas-Gel in der Aufbau Phase verwendet und es kann damit auch dünner verarbeitet werden. Ebenso kann man das Fiberglas-Gel auch als Haftgel benutzen.

Brüchige Naturnägel erhalten dank des Fiberglas-Gels eine feste und glatte Struktur. Charakteristisch für das Fiberglas Gel ist, dass es sich perfekt eignet, um kleine abgebrochene Ecken auszubessern.

Ein großer Vorteil des Fiberglas-Gels ist, dass es trotz der kräftigen Härte und Stabilität eine gewisse Elastizität aufweist. Durch die Nachgiebigkeit des Gels werden Liftings verhindert.

Somit ist das Fiberglas-Gel ein Allround Talent ist nahezu für jeden Nageltyp geeignet. Außerdem ist das Gel durch die Fieberglasanteile sehr stark belastbar und sorgt für ein beständiges Ergebnis.

Doch bei dickerem Auftrag des Fiberglas-Gels, kann es unter einer UV-Lampe durch die Fieberglamoleküle sehr heiß werden.

Vorteile
  • Allround Talent
  •  Sehr belastbar
Nachteile
  • Wird schnell heiß

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du UV-Gel vergleichen und bewerten

Im nächsten Abschnitt werden wir dir zeigen, mit welchen Kriterien deine Entscheidung für das richtige Gel erleichtert.

Die Aspekte, mit deren Hilfe du UV-Gel miteinander vergleichen kannst, enthalten:

  • Gel-Größe
  • Viskosität
  • Eigenschaften

Im folgenden Abschnitt erläutern wir dir die Kaufkriterien näher.

Gel-Größe

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht klar ist, ist die Füllmenge ein wichtiger Faktor beim Kauf von UV-Gel. Die Gele sind in unterschiedlichen Geltiegel-Größen erhältlich. Dabei variieren die Füllmengen von fünf Milliliter bis zu 250 Milliliter.

Bei der Wahl der Größen kommt es drauf an, für welchen Zweck du es benötigst. Für Anfänger empfiehlt sich eine kleine Tube auszuwählen, um auch mit dem Produkt vertraut zu werden. Für Unternehmer ist die größere Variante die Bessere, da man mehrere Kunden am Tag betreut und dies auch kostengünstiger ist.

Es gibt viele Varianten und Größen, somit ist auch für jeden Typ etwas dabei. (Bildquelle: pixabay.com / photosforyou)

Viskosität

Unter der Viskosität versteht man die Fließeigenschaft eines Materials und sie gibt den Maß für die Zähflüssigkeit eines Gels an. Je größer die Viskosität ist, desto dickflüssiger ist das Gel.

Dünnviskos = dünnflüssig:

Eine dünne Viskosität weißt eine niedrige auf. Für die Modellage ist ein leicht zu verarbeitendes, streichfähiges sowie modellierfähiges Aufbaugel mit einem leichten Strukturaufbau und es weist einen optimalen Selbstglättungseffekt auf. Nach der Modellage zeichnet sie sich aus einem hervorragenden Tragekomfort aus.

Mittelviskos = dünn- und dickflüssig:

Charakteristisch dafür ist, dass sie eine mittlere Standfestigkeit hat, eine niedrige Verarbeitungsviskosität und einen optimalen Glättungseffekt, außerdem härtet es ohne spürbare Temperaturentwicklungen aus. Die mittlere Viskosität ist sowohl für natürliche Modellagen gedacht als auch für Nagelverlängerungen.

Dickviskos = dick bis fast standfest:

Besitzt das Gel eine hohe Viskosität, kann man mit einem schönen Strukturaufbau rechnen. Es härtet ohne spürbare Hitzeentwicklung aus und ist absolut stabil.

Grundiergele sind dünnviskos, während Aufbaugele in der Regel dickviskos sind. Bei niedriger Viskosität besteht die Gefahr, dass das Gel schnell in den Nagelrand rinnt und dies zu Liftings führt. Jedoch lassen sich dünnviskos Gele schneller und effizienter verarbeiten.

Eigenschaften

Wie bereits erwähnt, gibt es verschiedene Arten von Gelen. Ein Punkt, wo sie sich unterscheiden ist, sind die Eigenschaften, da jedes Gel auch ein unterschiedliches Material hat. Die typischen Eigenschaften sind:

  • Stabilität
  • Säure
  • Elastizität

Du solltest auf eine lange Haltbarkeit vor dem Kauf von UV-Gel achten, sodass das Gel eine hohe Stabilität aufweist. Vor allem Frauen mit Problem-Nägeln sind können erleichtert sein, wenn das Gel ihren Nagel eine höhere Stabilität verleiht.

Außerdem können Allergiker von speziellen, säurearmen Gelen profitieren und Menschen mit einer empfindlichen Haut müssen nicht auf schöne Fingernägel verzichten.

Bei der Auswahl des verwendeten Gels ist die Elastizität vor allem für Problem-Nägel ausschlaggebend. Bei einem weichen Naturnagel solltest du mit niedrigem elastischem Gel arbeiten und bei harten Nägeln das Gegenteil.

Wähle das Gel sorgfältig aus und nehme das, welches zu dir passt, da es leider sonst zu Unannehmlichkeiten kommen kann.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema UV-Gel

Wieso wird das UV-Gel nicht hart?

Grundsätzlich härten UV-Gele aus, wenn sie unter einer UV-Lampe gestellt werden.

Während der Modellage sollte man auf die Sonnenstrahlung und auf die Beleuchtung des Arbeitsplatzes achten, da es sonst zum Aushärten des Gels kommen kann.

Außerdem sollte die Tube während der Modellage nur bei Verwendung geöffnet werden und nicht in die Nähe der UV-Lampe stehen. Wenn man auf diese Punkte achtet, verhindert man eine ungewollte Aushärtung der Gele.

Jedes Gel hat eine unterschiedliche Aushärtungsdauer. UV-Gels, die eine starke Deckkraft haben, sollten dünn aufgetragen werden. Denn das dicke Auftragen des Produktes wird es nur von außen aushärten.

Zudem solltest du die UV-Röhren überprüfen. Auch wenn von außen nichts erkennbar ist, sind es möglicherweise nur einzelne UV-Röhren, die einwandfrei funktionieren. Außerdem sollten die Finger im UV-Gerät gerade und leicht voneinander gehalten werden.

Falls das Gel zu matt und löchrig ist, wurde das UV-Gel zu dünn aufgetragen, da es sich während der Aushärtung zusammenzieht und somit kleine Löcher entstehen.

Übrigens gibt es auch einige Nagellacke, die auch in Kombination mit der Verwendung von UV-Gel geeignet sind.

Wie kann ich das UV-Gel entfernen?

Das UV-Gel kannst du mit verschiedenen Möglichkeiten entfernen. Auf keinen Fall solltest du das Gel abreisen oder abbeißen, da du sonst den eigenen Nagel Schäden hinzufügt.

Die einfachsten Methoden sind Gel-Nagellack-Entfernungsflüssigkeit oder Entfernungswickler.

Wir erklären dir, wie du das UV-Gel richtig entfernst.

Wenn du das UV-Gel nicht abbekommst, gehe in ein Nagelstudio in deiner Nähe und lasse es von einer professionellen Kosmetikerin entfernen.(Bildquelle: pexels.com / freestocks.org)

1.Schritt: Abfeilen

Feile die Oberfläche jedes Nagels mithilfe eines Buffer, sodass das Gel nicht mehr glänzt, da sonst das Aceton oder der Nagellackentferner keine Möglichkeit hat das UV-Gel abzulösen.

2.Schritt: Einwickeln

Gibt das Aceton in eine kleine Schüssel und tränkt das Wattepad oder Zellstoff ein. Anschließend wickelst du das Wattepad um den Fingernagel fest und vor allem luftdicht ein. Die Wattepads umwickelt man zusätzlich noch mit Alufolie, da es Extrahitze erzeugt, dies erleichtert das Entfernen des UV-Gels. Kontrolliere nach zehn Minuten, ob das Gel angehoben ist. Falls nicht warte ein bisschen und wiederhole diesen Vorgang, bis sich das Gel von alleine löst.

3. Schritt: Runterschieben

Im letzten Schritt kannst du den Rest des Gels mit einem Rosenholzstäbchen runterschieben. Dabei langsam und sorgfältig arbeiten, damit man den eigenen Fingern nicht verletzt.

Weiteführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.brigitte.de/beauty/make-up/babyboomer-naegel—diesen-nageltrend-wollen-wir-sofort–11532042.html

[2] https://www.tagblatt.ch/leben/das-erste-mal-im-nagelstudio-wie-lange-haelt-der-schoene-schein-ld.1098338

[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Nagelmodellage#Gel

Bildquelle: unsplash.com / Sharon McCutcheon

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